DJ-Times:
Journalisten-Regel Nummer 1: die erste Frage ist immer die langweiligste,
also stell dich bitte vor - wie du dich definierst, für was Lamont
steht und so Zeug.
Lamont: Ich bin Lamont, deejaye und fange gerade an Platten zu produzieren.
Ich lebte schon an vielen verschiedenen Orten, wie Deutschland, Michigan,
Colorado und momentan Belgien.
DJ-Times:
Produzierst du nur Battleplatten oder machst du auch für andere Künstler
Beats?
Lamont: Richtig, im Moment produziere ich nur Battleplatten. Das ist eine
gute Methode, um sich mit seinem Equipment vertraut zu machen, außerdem
kann ich diese Platten für meine Showcases benutzen. Ich versuche
mich, mit jeder meiner Platten zu verbessern - mein Ziel ist es Beats
für MCs, Soundtracks und so weiter zu machen. Ich fühle mich
noch nicht so wohl, als dass ich mich selbst als Produzent bezeichnen
könnte.
DJ-Times: Denkst du dabei an
irgendwelche bestimmten MCs oder Filme?
Lamont: Ich würde gerne Beats für MCs wie MF Doom, Grimm und
Cage, sowie für Produzenten von Independent-Filmen machen.
DJ-Times: Manche Leute behaupten, dass Doom immer besoffen
ist, wenn er Platten macht, also musst du dir über ihn vielleicht
keine Gedanken machen. Was hälst du davon, so wie Ned Hoddings zu
produzieren?
Lamont: Haha, Ich mag seine Musik und ja, er ist fast immer betrunken,
wenn er an seinen Beats schraubt! Der Sound ist sehr dreckig und das Mastering
ist auch nicht gerade das Tollste. Sein Zeug klingt wie ein schlampiger
Demo-Mix - das gefällt mir! Ich mag das, weil viele heutige Produktionen
zu steril sind; viel zu sauber. Ich habe angefangen, Hip Hop zu hören,
als die Drum Computer alles dominierten.
Ich habe eine Menge Respekt für Ned Hoddings und Leute, die sich
der musikalischen Seite des Scratchens zuwenden. Es ist komplexer, als
der vordefinierte Battlekram, den wir heute haben.
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