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DJ-Times: Seit dem haben sich neben dem Können wohl
auch das Equipment ein bisschen verbessert. Mit was arbeitet ihr heute
und was habt ihr früher benutzt? Im Video sieht man nen 06er und
nen 07er. Sonst noch irgendwelche bevorzugten Gerätschaften?
Noisy Stylus: Außer Dynamike haben wir alle mit Turntable-Nachbauten
und Billig-Mixern angefangen. Heute bevorzugen Tobeyer, Tre Styles und
Adlib den 07er mit Penny & Giles-Fader, Dynamike den 06er. Als Plattenspieler
bevorzugen wir alle den MK2 von Technics.
DJ-Times: Um gleich bei der Single zu bleiben: Wie seid
ihr auf die Idee gekommen, dem Brokkoli den Krieg zu erklären? Von
den TV-Samples, die ihr mal gefunden habt, hat einer ne Allergie und lässt
seinen Frust aus, musstet ihr es als Kinder immer essen und hasst es deshalb?
Noisy Stylus: Der Inhalt des Tracks richtet sich mehr nach der, von Dir schon
erwähnten TV-Samplequelle als unserem Ekel Brokkoli gegenüber.
Dennoch hassen wir Broccoli, Blumenkohl und all solch ähnliches Gemüse.(Bemerkenswert,
wenn man bedenkt, wieviel die von dem grünen Zeug in dem Video in
sich hinein stopfen...Anmerkung von uns)
DJ-Times: Wie ist das Video überhaupt entstanden?
Habt ihr das alles in Eigenregie gemacht und gibt´s noch irgendwelche
lustige Anekdoten vom Dreh?
Noisy Stylus: Das Video ist sehr kurzfristig in Eigenregie entstanden mit der
sehr großen Mithilfe von 2 guten Freunden, Jannis und Julia. Wir
haben eigentlich bloß altes Material von unseren Auftritten, mit
ein paar neuen aber relativ konzeptlosen Szenen, in denen wir in Köln
chillen oder bei uns zu Hause abhängen, zusammengeschmissen. Wobei
die neugedrehten Szenen halt noch ein wenig Broccoli kochen und essen
beinhalten, wodurch Dynamike sich dann auch am selben Abend noch mehrmals
übergeben musste. ; )
Die Space-Schlacht der 3. Strophe wurde von Jannis am Computer gemacht.
DJ-Times: Glaubt ihr, dass ihr es irgendwann schaffen
werdet, nur von Deejaying zu leben oder hat das vielleicht sogar jemand
von euch schon geschafft?
Noisy Stylus: Also bisher geschafft hat es von uns jedenfalls noch keiner und
eigentlich gehen wir auch nicht davon aus, dass dieser glückliche
Zustand jemals auf uns zutreffen wird. Dazu ist das Business einfach zu
klein.
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