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Der
PDX. Dieses Gerät spaltet die DJ-Szene in zwei Lager. Die einen preisen
ihn als Technics-Killer, die anderen halten den Banner des Klassikers
weiter nach oben. Fakt ist aber, dass der PDX von Vestax einen sehr stabilen
Tonarm hat, den so leicht nichts aus der Ruhe und Rille bringt. Hierbei
spielt es keine so große Rolle, wie oft vermutet, ob man ein System
in Headshell-Bauweise oder im Concorde-Stil nimmt, wobei die Abnutzung
mit einer 44-7 angeblich etwas geringer sein soll als mit einer Scratch.
Das Gegengewicht und die Tonarmhöhe lassen sich stufenlos verstellen,
sodass es genügend Möglichkeiten gibt, das Letzte aus dem Gerät
zu holen. Der Plattenspieler ist aber bei keiner Einstellung schlecht
und höher als 3,5g muss man das Gewicht auch nicht einstellen. Fazit:
sehr solide! Das Argument, dass der kurze und gerade Tonarm die Platten
schneller verschleißt als ein s-förmiger kann dadurch abgeschwächt
werden, dass die meisten die Systeme beim Technics sowieso im 23°-Winkel
anbringen und der Unterschied sowieso marginal ist. Der Antrieb ist ebenfalls
nicht von schlechten Eltern und bringt konstant Power, auch bei kraftaufwendigen
Scratches zieht er weiterhin unbeirrt seine Bahnen. Die Dauer von Hochlaufen
und Stoppen lässt sich mit zwei Drehreglern einstellen, sodass man
auch den typischen 1210er-Sound oder ein Austrudeln einstellen kann. Die
Geschwindigkeit lässt sich gleich mit 2 Pitchfadern justieren (+/-
10% und +/- 50% für Tonepitching und Effekte). Die Fader leiten das
Signal auch sehr schnell und praktisch stufenlos an den Antrieb weiter,
jedoch muss man sagen, dass die Gleichlaufschwankungen etwas besser sein
könnten.
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