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DJ-Times:
Was wäre das schlimmste, was ein anderer Produzent über deine
Beats sagen könnte und welche respektierst du?
J. Rawls: Ich weiß nicht so recht. Mir
wurde schon mehrmals gesagt, dass meine Beats wack wären, ich bin also
nicht der beste Producer, den es gibt. Aber ich mag es einfach, durch
Beats Stimmungen zu erzeugen. Ich mag es einfach, wenn sich Leute wegen
meiner Musik gut fühlen. Ich habe viele Lieblingsproduzenten. Spinna,
Jay Dee, Kanye West, Just Blaze, es gäbe noch so viele mehr, die
ich aufzählen könnte.
DJ-Times: Machst du Musik nur durch Produzieren und Rappen
oder machst du immer noch Beatbox, wie in den 80ern oder spielst du irgendwelche
Instrumente?
J. Rawls: Ich spiele nichts wirklich gut. Aber ich spiele ein bisschen
nach Gehör. Mit Beatbox beschäftige ich mich kaum noch...
DJ-Times: Du hast einmal gerappt Now son I know
the feeling when you hit the glass ceiling". Was waren Situationen,
in denen du nicht geglaubt hast, dass es keinen Grund gibt, wegzurennen
(No Need To Run ist ein Lied von 3582 - Anmerkung der Redaktion...)?
J. Rawls: Oh Mann, mir wurden schon so viele falsche Hoffnungen auf Plattenverträge
gemacht. Das ist eigentlich der Hauptgrund. Ich habe in der Industrie
einiges durchgemacht. Ich mache einfach weiter, weil ich Musik liebe.
DJ-Times: Hast du immer noch die Connection zu Black Star
(ich frage nur, weil Mos an diesem Rock-Album arbeitet und ich finde,
dass sich Kweli´s Sound verändert hat) oder mit wem verbringst
du deine Zeite jetzt?
J. Rawls: Ich rede nach wie vor mit ihnen. Sie machen ihr Ding und sind
sehr erfolgreich. Ich mache hauptsächlich was mit meiner Crew: J.Sands,
Five Deez, Fat Jon, BJ (Homeskillit - Anmerkung der Redaktion...),
Piakhan, Tavaris.
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