WORKSHOPS  

Jaja, wer hatte nicht auch schon Fragen zu dem einen oder anderen Scratch. Und wie zum Teufel soll man die jetzt auf den Beat packen? Dieses Tutorial wird hoffentlich die meisten eurer Fragen beantworten können. Viel Spaß beim Üben!


Techniken ohne Fader
Baby Scratch
Bei diesem Scratch wird der Crossfader nicht benötigt. Man bewegt die Platte bei geöffnetem Crossfader rhytmisch hin und her.

Tear
Der Tear basiert wie fast alle Scratches auf dem Baby Scratch, nur dass die Vor-oder wahlweise Rückwärtsbewegung nicht in einem Zug durchgeführt wird, sondern in beliebig viele Stücke aufgeteilt wird, in dem man während der Plattenbewegung die Platte kurz anhält. Man kann auch z.B. in der Vor- und Rückwärtsbewegung eine Unterbrechung einfügt, was zu Quads führt (Soundfile)

Drill
Der Drill ist ein Scratch bei dem der Fader in der Standardversion auch nicht benutzt wird. Man legt die Hand oder auch nur einen Finger auf die Platte, und spannt den Unterarmmuskel an, was die Platte vibrieren lässt und den Scratch sehr schnell wirken lässt. Man kann ihn auch mit Flares oder anderen Techniken nach einiger Übung kombinieren.


Techniken mit Fader
Transformer
Beim Transformerscratch zerhackt man das Sample in beliebig viele Stücke. Variiert man jetzt noch die Geschwindigkeit der Plattenbewegung gibt es für diesen Scratch theoretisch unendlich viele Kombinationen. Euro-, Twiddle und Crab sind eigentlich nur Weiterwentwicklungen von ihm.

Chirp
Bei diesem Scratch bewegt man die Platte wie beim Babyscratch, man schneidet jedoch die Umkehrbewegungen des Vor/Zurückschiebens der Platte weg. Man hört nur die Vor/Rückwärtsbewegung auf „voller Geschwindigkeit", die Beschleunigung der Platte ist nicht zu hören.
Ein Trick bei diesem Scratch ist es, den Anfang eines Samples zu verwenden und mit geöffnetem Crossfader anzufangen. So spart man sich einen Click, und der Scratch ist in hoher Geschwindigkeit leichter sauber auszufühen. >>Weiter

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