Alle reden nur von Vestax und Rane, aber was bleibt eigentlich für die Einsteiger, die in ihrer Verzweiflung leider viel zu häufig zu Reloop-Mixern greifen?
In einschlägigen Internet-Foren wird einem hier häufig ein Gemini-Mixer der UMX-Serie empfohlen, jedoch wird die Produktion dieses Mischults gerade eingestellt, weshalb es in einiger Zeit mit Ersatzteilen auch nicht so rosig aussehen wird. Am Technics-Mixer scheiden sich ja sowieso die Geister. Wer jetzt die recht günstigen Preise eines Stanton Mixers sieht, wird vielleicht denken, dass er hier auch einen Schund kauft, doch dem ist hier ausnahmsweise nicht so. Für 150€ bekommt man bereits die Einsteiger-Variante SK5, die auch schon mit einem optischen Cross-Fader ausgestattet ist, der sich natürlich auch einstellen und hamstern lässt. Nachdem der Fader eine Weile ein bisschen "eingeschliffen" ist und man ihn eventuell getunt hat, kann man mit dem Ding schon sehr schöne Cuts zaubern. Hinzu kommt, dass der Crossfader auch wirklich einiges aushält und so bei Einsteigern, die täglich üben, locker ein Jahr durchhält, wenn nicht noch länger. Sollte tatsächlich nach den (laut Handbuch) 15.000 Fadermoves - die Praxis hat eine WESENTLICH höhere Zahl zu Tage gefördert- der Fader hinüber sein, ist man entweder schon so weit, jetzt zu wissen, dass einem Deejaying Spaß macht und holt sich eines der größeren Pulte oder angelt sich für 30€ einen neuen Fader, was -verglichen mit dem Preis für einen Reloop-Billig-Fader (25€)- unglaublich günstig ist. Für den Einsteiger mit etwas Weitblick empfiehlt sich also der SK5 also. Der Spaß wird nicht durch Müll-Qualität verdorben und doch muss man sich nicht für Monate die Butter vom Brot sparen. Solange aber noch die UMX-Mischer angeboten werden, erhalten die klar den Vorzug, weil sie (etwas) billiger und (viel) besser sind und Crossfader kann man ja noch schnell mitbestellen für alle Eventualitäten...
-DJ Soporific